Für Uzwils Trainer Mischa Wasserfallen war es keine einfache Situation. Gerade einmal elf Feldspieler standen ihm fürs Derby in Wil zur Verfügung. Wichtige Stützen waren verletzt oder weilten im Militär. Zudem gab es keine Unterstützung der Rapperswil-Jona Lakers in Form von Junioren, da diese selber ein Spiel austrugen am Sonntag. «Wenn dann noch zwei Spieler nicht gut in Form sind, spielen wir zu neunt», sagte Wasserfallen nach dem Derby. Das sind keine zwei komplette Linien mehr.

So konnte der Spielverlauf nicht überraschen. Zu Beginn hielt der Aussenseiter aus Uzwil gut mit und kam auch zu Chancen. Je länger die Partie dauerte, desto mehr wurde Wil seiner Favoritenrolle aber gerecht und bei Uzwil schwanden die Kräfte. Am Ende wurde der «Pflichtsieg», wie es Wils Trainer Andy Ritsch hinterher formulierte, sicher eingefahren. Die Äbtestädter nahmen somit erfolgreich Revanche für die Niederlage in der Uzehalle zwölf Tage zuvor, welche ebenfalls mit 4:1 bezogen worden war.

Achter Heimsieg in Folge für Wil

Es brauchte nach einem torlosen Startdrittel einen Shorthander, um die Gastgeber auf die Siegerstrasse zu bringen. Als Andreas Ambühl wegen Reklamierens auf der Strafbank sass, erkämpften sich die Wiler im Uzwiler Drittel die Scheibe. Matteo Torino schloss schliesslich zur Führung ab. Als Ambühl zurück auf dem Feld war, liess er noch vor der zweiten Sirene seine Saisontore Nummer 22 und 23 folgen, womit er nun im Schnitt einen Treffer pro Spiel erzielt hat.

Somit waren nach zwei Dritteln die Weichen gestellt, obwohl Mischa Broder zwischenzeitlich den Anschlusstreffer erzielt hatte. Die letzten Fragen über den Sieger wurden geklärt, als Dario Eigenmann gut vier Minuten vor Schluss zum 4:1 traf und damit das Endergebnis herstellte. Es war der 100. Saisontreffer des EC Wil. Und vor allem war somit der achte Heimsieg hintereinander Tatsache. Seit dem 10. Oktober sind die Wiler im Bergholz unbesiegt.

Weitere Chance vertan

Der EHC Uzwil hat somit zum zweiten Mal hintereinander die Chance vergeben, von einem Ausrutscher von Prättigau-Herrschaft zu profitieren und auf einen Playoff-Platz vorzurücken. Zudem rückt nun von hinten Argovia auf die Pelle und liegt nur noch drei Punkte hinter den Habichten. Die nächste Chance, Platz acht zu erreichen, bietet sich womöglich schon unter der Woche, wenn Prättigau-Herrschaft in Bellinzona antreten muss und Uzwil das Gastspiel beim abgeschlagenen Schlusslicht Reinach bestreitet.

Die Wiler sicherten sich mit dem Derbysieg bereits in der fünftletzten Qualifikationsrunde die Playoff-Zugehörigkeit. Der Rückstand auf Platz zwei beträgt plötzlich nur noch zwei Punkte.

Resultate 1. Liga, Ostgruppe, 23. Runde:
Wil - Uzwil 4:1
Argovia – Wetzikon 5:3
Frauenfeld – Reinach 5:1
Herisau – Pikes Oberthurgau 6:4
Prättigau-Herrschaft – Rheintal 1:5
Bellinzona – Arosa 6:3

Rangliste:
1. Wetzikon 23/51. 2. Arosa 23/46. 3. Bellinzona 23/46. 4. Frauenfeld 23/45. 5. Wil 23/44. 6. Herisau 23/38. 7. Pikes Oberthurgau 23/38. 8. Prättigau-Herrschaft 23/29. 9. Uzwil 23/27. 10. Argovia 23/24. 11. Rheintal 23/20. 12. Reinach 23/6.

Nächste Spiele, 24. Runde:
Dienstag, 22. Januar: Argovia – Wil (20.00 Uhr), Arosa – Herisau (20.00 Uhr), Rheintal – Pikes Oberthurgau (20.00 Uhr).
Mittwoch, 23. Januar: Bellinzona – Prättigau-Herrschaft (20.15 Uhr), Wetzikon – Frauenfeld (20.15 Uhr).
Donnerstag, 24. Januar: Reinach – Uzwil (20.15 Uhr).

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Der Liveticker vom Derby:

Das soll’s gewesen sein vom ersten hallowil.ch-Eishockey-Liveticker der Geschichte. Vielen Dank für Ihr Interesse und noch einen angenehmen Sonntagabend. Bis bald auf hallowil.ch

Weiter geht es für beide Mannschaften unter der Woche mit je einem Auswärtsspiel im Kanton Aargau. Bereits am Dienstagabend um 20 Uhr treffen die Wiler in Aarau auf Argovia. Uzwil gastiert am Donnerstagabend um 20.15 Uhr bei Schlusslicht Reinach.

Schlussfazit: Der EC Wil ist der verdienet Sieger in diesem Derby. Uzwil hatte zwar durchaus auch seine Chancen, verwertete diese aber zu wenig kaltschnäuzig. Die Habichte bleiben damit unter dem Strich kleben und haben nun noch vier Runden Zeit, dies zu ändern. Der EC Wil leuchtet nun grün auf im Teletext. Die Playoff-Qualifikation ist Tatsache. Somit geht es in den letzten vier Spielen noch darum, Platz vier und das Heimrecht in den Playoffs zu holen. Und es liegt sogar noch mehr drin. Zu Platz zwei fehlen nur noch zwei Punkte. 

Schlusssirene: Der EC Wil gewinnt das Derhy gegen den EHC Uzwil mit 4:1 und steht fix in den Playoffs. Der EHC Uzwil hat es verpasst, auf einen Playoff-Platz vorzurücken.

59. Minute: Uzwil versucht es noch einmal. Aber Goalie Bauer geht nicht raus. Auch das ist ein klares Zeichen.

58. Minute: Die Luft ist raus. Auch das dritte Derby dieser Saison wird vom Heimteam gewonnen werden. 4:0 für Wil und 4:1 für Uzwil waren die ersten beiden Resultate. Nun wieder ein 4:1, oder geht noch was?

56. Minute: TOOOOOOOOOOR EC Wil durch Eigenmann zum 4:1. Das war äusserst sehenswert von Mettler vorbereitet und auch fein abgeschossen.  Der 100. Treffer des EC Wil in dieser Saison ist Tatsache. Das Ding dürfte durch sein.

55. Minute: Zwei Schüsse der Uzwiler waren dabei. Aber der neuerliche Anschlusstreffer fällt nicht.

54. Minute: Jetzt tatsächlich Powerplay Uzwil.

53. Minute: Und dann geht auch die Türe der Wiler Strafbank auf. Schon wieder zu viele Spieler auf dem Eis. 4 gegen 4 und dann womöglich Powerplay Uzwil.

52. Minute: Man kann den Uzwilern nicht vorwerfen, dass sie es nicht probieren. Aber es fehlt wohl auch die letzte Kraft. Und dann muss auch noch Uzwils Meyer raus. Fällt jetzt die Entscheidung und der 100. Wiler Treffer in dieser Saison?

51. Minute: Wow, das war ein Big-Save von Bauer, der nun im Tor der Uzwiler steht. Somit bleibt die Spannung drin in diesem Spiel.

50. Minute: 420 Zuschauer wohnen diesem Derby bei. So viele wie noch nie an einem EC-Wil-Heimspiel in dieser Saison.

50. Minute: Uzwil braucht dringend ein Erfolgserlebnis. Sonst gibt es auch im dritten Derby der Saison einen Heimsieg.

48. Minute: Eigenmann ist nahe am 4:1, vergibt aber. Derzeit deutet wenig auf eine grosse Wende hin. Aber im Eishockey kann es ja schnell gehen.

47. Minute: Aber beide Strafen laufen aus, ohne dass ein weiterer Treffer gefallen wäre.

45. Minute: Uzwil spielt auch mit 4 gegen 4 Powerplay. Es fehlt aber der Abschluss.

45. Minute: Doch das mit der numerischen Überzahl war ein kurzer "Chutt". Spillmann vom EC Wil muss auch raus, wegen Beinstellens.

44. Minute: Uzwil braucht irgendwie ein Tor, um hier nochmals anschreiben zu können. Aber ein solches liegt nicht wirklich in der Luft. Zudem muss nun auch noch Seiler für 2 Minuten raus: Disziplinarstrafe. Ein 4:1 wäre wohl schon mehr als die halbe Miete für die Wiler.

41. Minute: Auf geht's in Schlussdrittel. Der nächste Treffer ist gewiss wegweisend für dieses Spiel.

Zwischenfazit: Der EC Wil steht momentan bei 99 erzielten Treffern in dieser Saison. Fällt das 100. Tor noch heute Abend? Oder findet der EHC Uzwil zurück in die Partie? Es wird schwierig mit nur elf Spielern. Derzeit deutet viel darauf hin, dass sich die Wiler heute die Playoff-Qualifikation sichern. Dazu brauchen sie ja "nur" einen Punkt. 

Zwischenfazit: Ein Shorthander wirkt für die Wiler befreiend. Es war dann doch eine Leistungssteigerung im Mitteldrittel, welche den Wilern zu einer nun verdienten Führung verhilft. Bei Ambühl waren es übrigens schon die Saisontore Nummer 22 und 23. Und das im 23. Saisonspiel. Wow, in jedem Spiel ein Tor.

2. Drittelpause: Dank diesem Ambühl-Doppelpack führt der EC Wil gegen den EHC Uzwil nach zwei Dritteln mit 3:1 und ist auf bestem Weg Richtung achten Heimsieg in Serie.

39. Minute: TOOOOOOOOOOOOR EC Wil durch Ambühl zum 3:1. Der beste Wiler Torschütze schlägt eiskalt zu. Das Zuspiel hat Herberger geliefert.

39. Minute: Der EHC Uzwil übersteht das Überzahlspiel ohne weiteren Gegentreffer.

38. Minute: Aber das Uzwiler Powerplay ….! Wil ist in Unterzahl nahe am 3:1.

37. Minute: Und Uzwil bekommt noch vor der zweiten Drittelspause die Chance zum Ausgleich. Eigenmann muss wegen eines Stockschlags raus.

37. Minute: Nach über 95 Minuten Derby hier in Wil in dieser Saison ist dem EHC Uzwil somit der erste Treffer geglückt.

36. Minute: TOOOOOOOOOOOR EHC Uzwil durch Broder zum 2:1-Anschlusstreffer. Rüfenacht gibt das Zuspiel. Und schon ist die Spannung zurück.

34. Minute: So verstreicht auch diese Wiler Strafe.

33. Minute: Uiuiui: Da hat Lipp gleich zweimal den Anschlusstreffer auf dem Stock, scheitert aber. Weiter 2:0.

32. Minute: Ist das der Türöffner für den EHC Uzwil? Wils Herberger muss wegen einer Behinderung zwei Minuten raus.

30. Minute: Direkt nach dem zweiten Treffer ist bei den Wilern übrigens wieder Etter ins Tor zurückgekehrt. Speziell.

30. Minute: Kann das Uzwiler Rumpf-Team darauf reagieren?

28. Minute: TOOOOOOOOOOOOR EC Wil durch Ambühl zum 2:0. Die doppelte Unterzahl überstehen die Uzwiler noch. Bei 5 gegen 4 erhöhen dann aber die Wiler. Auf Zuspiel von Spillmann lässt Top-Torschütze Ambühl einen Knaller los. Rums.

28. Minute: Wil hat übrigens den Goalie gewechselt. Fabio Meier steht nun zwischen den Pfosten.

27. Minute: Das ist nun die Top-Chance für Wil zum 2:0: Die Äbtestädter sind wieder komplett und Uzwils Rüfenacht muss wegen Beinstellens raus. Ein paar Sekunden 5 gegen 3.

25. Minute: Ein Unglück kommt selten allein. Uzwils Bleichenbacher fängt ebenfalls eine Disziplinarstrafe. 4 gegen 4.

25. Minute: TOOOOOOOOOOR EC Wil durch Torino zum 1:0. Ein Shorthander. Das Spiel ist lanciert.

25. Minute: Vielleicht geht jetzt was: Wieder ist ein Wiler draussen. Ambühl fängt den "2er" wegen einer Unsportlichkeit. Er dürfte wohl seine Meinung überdeutlich kundgetan haben gegenüber der Spielleitung.

25. Minute: Das Spiel plätschert weiterhin vor sich hin. Ein Tor würde dem Match sicherglich gut tun.

24. Minute: Das ist zu wenig zwingend, was die Uzwiler hier fabrizieren. Auch dieses Powerplay verstreicht torlos.

22. Minute: Der zweite Abschnitt wird mit einer Strafe gegen den EC Wil lanciert. Eigenmann muss nach einem Haken in der Mittelzone raus.

21. Minute: Es geht weiter. Das Spiel ist wieder freigegeben und das zweite Drittel läuft.

Zwischenfazit: Es herrscht übrigens auf und neben dem Eis noch keine richtige Derby-Stimmung. Die Spieler haben auf "Nettigkeiten" verzichtet. Und auf den Rängen ist es ziemlich ruhig. Die lautstarken Wiler Fans haben ja den Betrieb im Verlauf dieser Saison eingestellt. Aus Uzwil sind ein paar lautstarke Fans da. Aber auch dieses Grüppchen ist äusserst überschaubar.

Zwischenfazit: Wil wird seiner Favoritenrolle nicht gerecht - oder zumindest noch nicht. Die Gastgeber leisten sie zu viele Fehlzuspiele, und kommen darum nur selten zu guten Chancen. Uzwil gestaltet das Spielgeschehen ausgeglichen. Alles in allem geht das Unentschieden vorerst in Ordnung.

1. Drittelspause: Hier ist die erste Sirene. Keine Tore im Startdrittel.

20. Minute: Das war nix aus Uzwiler Sicht. Wil in Unterzahl gar dem Führungstor näher als Uzwil in Überzahl.

18. Minute: Die nächste Strafe wird fällig: Wils Maraffio muss in die Kühlbox wegen Beinstellens. Wobei es das mit der Kühlbox in der kalten Bergholz-Halle ganz gut trifft.

16. Minute: Uzwil ganz nah am Führungstreffer. Nach einem Wiler Fehlzuspiel kann Meyer recht frei auf das Tor der Gastgeber zuziehen. Er wird aber noch leicht gestört und bringt den Puck nicht über die Linie.

15. Minute: Ein gutes Wiler Überzahlspiel mit mehreren Abschlüssen. Der erste Treffer des Spiels lässt aber weiter auf sich warten.

13. Minute: Dann muss ein erster Uzwiler raus. Es trifft Lipp wegen Beinstellens.

11. Minute: Solche Dinger hat Wils Top-Torschütze Ambühl auch schon reingemacht. Auf Zuspiel von Heitzmann steht er alleine vor dem Uzwiler Tor, vergibt aber.

10. Minute: Eine recht ausgeglichene Startphase. Was auch heisst: Die Uzwiler halten bis jetzt tadellos mit. Mal schauen, wie das mit den Kräften dann mit zunehmender Spieldauer ausschaut.

9. Minute: Da muss Schenkel einen Sonntags-Ausflug machen, um einen Fehler seines Teamkollegen Rüfenacht auszubügeln. Im Fallen gelingt dies.

8. Minute: Die Strafe verstreicht ohne Zählbares. Die erste Hälfte sah das aus Uzwiler Sicht gut aus, die zweite nicht mehr.

6. Minute: Oha: Zu viele Spieler auf dem Feld bei den Wilern. Das gibt ein erstes Powerplay für Uzwil.

5. Minute: Und hier ist der erste Pfiff des Unparteiischen. Schenkel muss runter, um die Scheibe zu behändigen.

5. Minute: Ein flüssiger Beginn. Noch kein Unterbruch bisher.

2. Minute: Die Uzwiler drücken gleich mal aufs Gaspedal und kommen zur ersten Doppelchance. Nix war's mit dem Führungstreffer.

1. Minute: Das Derby läuft.

Die Mannschaften sind da. Viel Vergnügen mit dem Derby EC Wil - EHC Uzwil.

Gleitet wird das Spiel vom Headschiedsrichter Alain Blum und von den Assistenten Vincent Amport und Dominic Spieler.

Werfen wir einen Blick zu den Aufstellungen. Bei den Uzwilern fällt das wie immer knappe Kader auf. Heute ist es aber schon ziemlich extrem. Neben den beiden Goalies sind nur gerade elf Feldspieler dabei, also lediglich gut zwei Linien. Das wird eng. Das Tor hütet Daniel Schenkel. Mit 17 Feldspielern haben es die Wiler besser. Bei den Äbtestädtern ist heute Oliver Etter der Goalie.

Wir sind in der entscheidenden Phase dieser 1.-Liga-Qualifikationsphase. In eben dieser ist es das fünftletzte Spiel für beide Teams. Holt der EC Wil heute mindestens einen Punkt, hat der die Playoff-Qualifikation bereits im Sack und kann sich darauf konzentrieren, das Heimrecht zu holen, wofür es Platz vier braucht. Der EHC Uzwil will vom gestrigen Ausrutscher von Prättigau-Herrschaft gegen Rheintal (1:5-Heimniederlage nach 1:0-Führung) profitieren und über den Playoff-Strich vorrücken. Dazu braucht es hier einen Sieg. Das Restprogramm in den letzten vier Runden spricht dann eher für Uzwil als für die Bündner.

Der EC Wil brennt auf Revanche. Am Dienstag der vergangenen Woche zeigte er in der Uzehalle eine schwache Leistung und musste sich mit 1:4 geschlagen geben. Auch die Uzwiler haben noch eine Rechnung offen. Hier im Bergholz verloren sie Anfang November gleich mit 0:4. In beiden Partien war die Differenz auf dem Feld nicht so gross, wie das Resultat glauben lassen würde.

Schon wieder Derby-Time im 1.-Liga-Eishockey. Auch wenn das letzte noch keine zwölf Tage zurück liegt, so begegnen sich der EC Wil und der EHC Uzwil heute erneut, allerdings im Bergholz. Simon Dudle begrüsst Sie zum ersten hallowil.ch-Eishockey-Liveticker der Geschichte, tickert durch den Nachmittag und wünscht einen hoffentlich spannenden Nachmittag.

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Vorschau auf das Derby:

Es ist das dritte und letzte Derby EC Wil – EHC Uzwil in dieser Qualifikationsphase der 1.-Liga-Ostgruppe. Bisher setzte sich zweimal das Heimteam durch. Die jeweils relativ deutlichen Resultate von 4:0 und 4:1 täuschen aber über die Spielverläufe hinweg. In beiden Partien war der Sieger nicht so deutlich überlegen, wie das Ergebnis vermuten lassen würde.

Für die Uzwiler geht es in diesem Spiel im Bergholz um mehr als für die Wiler. Sie sind auf Punkte angewiesen, um die Playoffs noch erreichen zu können. Allerdings hat Konkurrent Prättigau-Herrschaft am Samstag einen Steilpass geliefert, Federn gelassen und zuhause gegen den Tabellen-Vorletzten SC Rheintal nach einer 1:0-Führung überraschend noch mit 1:5 verloren. Somit rücken die Uzwiler auf einen Playoff-Platz vor, wenn sie in Wil die volle Anzahl Punkte gewinnen.

Wil als Heimmacht

Auch für die Wiler ist der Ausrutscher der Bündner genehm. Den Äbtestädtern genügt nun heute bereits ein Punkt, um am Abend im Teletext grün eingefärbt zu sein. Was nichts anderes hiesse, als dass die Playoff-Qualifikation bereits fünf Runden vor Schluss sichergestellt wäre. Für dieses Szenario spricht, dass die Wiler zu einer regelrechten Heimmacht geworden sind. Heute ist es ganz genau 102 Tage her seit der letzten Niederlage vor eigenem Anhang. Diese geht auf den 10. Oktober 2018 zurück: 1:6 gegen Frauenfeld. Seither gab es im Bergholz sieben Siege en suite.

Für Spannung ist gesorgt. Wer gewinnt das dritte Derby der Saison? Sie können das Spiel heute ab 15.45 Uhr an dieser Stelle im hallowil.ch-Liveticker mitverfolgen. Spielbeginn im Bergholz ist um 16 Uhr.