Im Bürerstich bei Oberbüren kam es am Freitag um 16.45 Uhr in Fahrtrichtung Zürich zu einer Auffahrkollision zwischen zwei Autos. Wegen des dichten Verkehrs bildete sich ein Rückstau, weshalb der 30-jährige, vorausfahrende Autofahrer eine Vollbremsung einleiten musste. Die 20-jährige Lenkerin des hinteren Autos realisierte dies zu spät und prallte, trotz Vollbremsung ihrerseits, gegen das Heck des vorderen Autos. Der 30-Jährige begab sich selbstständig in ärztliche Kontrolle. An den beiden Fahrzeugen entstand ein Schaden in der Höhe von gegen 20'000 Franken. Als Folge des Unfalls kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.

Dieses Jahr kommt es immer wieder zu Unfällen im Bürerstich. Schon fünf Personen liessen dort seit Jahresbeginn ihr Leben – die letzten beiden vor noch nicht einmal zwei Wochen. Die anderen Unfälle hatten sich aber alle in Fahrtrichtung St. Gallen ereignet.

In die Leitplanke abgedrängt

Schon knapp zwei Stunden zuvor hat sich am Freitagnachmittag auf der A1 bei Sirnach eine aussergewöhnliche Situation ereignet. Ein 47-jähriger Autolenker war gegen 15 Uhr auf der Normalspur in Richtung St. Gallen unterwegs. Wie er gegenüber der Kantonspolizei Thurgau sagte, näherte sich von hinten ein weiteres Auto. Als dieses immer näher aufschloss, musste er auf den Pannenstreifen ausweichen, um eine Auffahrkollision zu verhindern. Die Fahrerin oder der Fahrer lenkte in der Folge zweimal zwischen Überhol- und Normalspur hin und her, so dass der 47-jährige wieder auf den Pannenstreifen ausweichen musste. Dabei kollidierte er mit der Leitplanke, blieb aber unverletzt. Die Lenkerin oder der Lenker des grauen Autos mit österreichischen Kontrollschildern fuhr weiter, ohne sich um den Verunfallten zu kümmern.

Wer Angaben zum Unfallhergang machen kann, soll sich bitte beim Kantonspolizeiposten Münchwilen unter der Nummer 058 345 28 30 melden. Dies gilt insbesondere für den Lenker eines weissen Renaults, der kurz nach dem Unfall angehalten hatte. (kapo/sdu)