Bereits seit dem Jahr 2016 wird in Wil um die Frage gestritten, wo Hunde frei herumlaufen dürfen und wo nicht. Die abschliessende Entscheidung wird das Bundesgericht fällen. Denn die Beschwerdeführer akzeptieren ein Urteil des St. Galler Verwaltungsgericht nicht und ziehen vor die höchste Schweizer Gerichtsinstanz weiter, wie «Top Online» am Samstagmittag berichtet.

Was ist passiert? Im Jahr 2016 wurde in Wil das Polizeireglement verschärft. Der Stadtrat sähe am liebsten, wenn Hunde auch im Wald angeleint sein müssten. Doch das Verwaltungsgericht hat Anfang März dieses Jahres entschieden, dass eine solche Leinenpflicht mi Wald zu strikt sei. Bestätigt wurde hingegen, dass in Parks sowie auf Grünflächen und Spielplätzen die Hunde angeleint sein müssen. Auf Friedhöfen sind gar «nur» Blindenhunde gestattet. Während die Stadt Wil das Urteil akzeptiert, ziehen die Beschwerdeführer nun weiter. «Hunde sollen sich auch auf Grünflächen austoben können», sagt FDP-Stadtparlamentarier Marcel Malgaroli gegenüber «Top Online».