Die CVP-Fraktion des Wiler Stadtparlaments nimmt als Erste Stellung zur Vernehmlassung der Oberstufenmodelle. Die CVP Fraktion favorisiert aus den fünf Vorschlägen des Stadtrates ein Modell, in dem die Schule St.Katharina weiter einen Platz in der Wiler Schulwelt hat. Das Modell C (Sek/Real Knaben und Mädchen 1:1) mit einer Grundlage von 20 Schüler/innen pro Klasse steht im Vordergrund.Der Stadtrat schickte Mitte September im Rahmen des Projektes „Schule 2020“
fünf Oberstufenmodelle (A-E) in die Vernehmlassung. Bei drei Modellen ist die Schule St. Katharina bekanntlich weiter vorgesehen.
Auf dem Schulplatz Wil werden im Moment vier Oberstufenschulhäuser geführt, die Oberstufe Sonnenhof, Lindenhof (Profil Sportschule), Bronschhofen und das „Kathi“.

Erfolgreiches Schulmodell Kathi mir langer Tradition
In ihrer Stellungnahme weist die CVP-Fraktion auf die lange Tradition des Kathi mit geschlechtergetrennten Schulführung hin, eine Tradition, welche nur in wenigen Gemeinden im Kanton gelebt wird. Die Erfolge dieser Schulführung zeigten sich deutlich. Die bewährte Praxis zeige sich weiter in der bereits über 200 Jahre geführten Beschulung. Der CVP ist weitergehend die Vermittlung christlicher, ethischer und sozialer Grundwerte wichtig.

Die CVP-Fraktion zeigt sich weiter davon überzeugt, dass für Mädchen und auch Knaben ein geschützter Rahmen in der Zeit der Pubertät richtig ist und die Entwicklung zu selbstbewussten jungen Menschen fördert. Die Offenheit seitens des Kathi für andere Schulformen bestätige, das sich die Mädchenschule St.Katharina in den vergangenen Jahren stetig weiterentwickelt.

Für gleichwertige Mädchen- und Knabenbeschulung
Die CVP Fraktion wird sich für ein Modell einsetzen, in dem die Schule St.Katharina weiter einen Platz in der Wiler Schulwelt hat. Sie favorisiert
das Modell C (Sek/Real Knaben und Mädchen 1:1) mit einer Grundlage von
20 Schüler/innen pro Klasse.

Die Ergänzung mit diesem Modell erschliesst allen Kindern (Knaben und Mädchen) die grösstmögliche Wahlfreiheit. Gestartet könnte falls erwünscht mit dem Modell "B" werden, um dann schrittweise auf Modell "C" zu wechseln.

Nach Meinung der CVP ist es wichtig und sinnvoll, dass eine bewährte Schule wie das Kathi auch in Zukunft ihren Teil zu einem vielfältigen und attraktiven Schulangebot in Wil beitragen kann.

Die fünf vorgeschlagenen Schulmodelle des Stadtrates
- Modell A – seedukative Beschulung Mädchenschule St.Katharina: zwei öffentliche Oberstufen und einer Mädchenschule St.Katharina mit einer Zielgrösse von rund 150 Schülerinnen, das heisst je 16 Realschulmädchen pro Jahr plus Sekundarschulmädchen, bis die ungefähre Zielgrösse der Schule erreicht ist.

- Modell B – seedukative Beschulung Mädchen und Knaben Schulen St.Katharina: zwei öffentliche Oberstufen und eine Mädchen- und Knabenschule St.Katharina. Öffentliche Schulen mit einem Verhältnis von maximal 60 Prozent Knaben und minimal 40 Prozent Mädchen. Die Schulen St.Katharina haben eine minimale Zielgrösse von rund 150 Schülerinnen und Schülern; optimale Grösse von 180 Jugendlichen mit zusätzlichen 40 Realschülerinnen und je 20 Sek- und Realschülern.

- Modell C – seedukative Beschulung Mädchen und Knaben Schulen St.Katharina: zwei öffentliche Oberstufen und eine Mädchen- und Knabenschule St.Katharina mit je einer Sekundarklasse (20 Schüler/innen pro Klasse) und einer Realklasse (18 Schüler/innen pro Klasse).

- Modell D - drei öffentliche Oberstufen, ohne Schule St.Katharina

- Modell E - zwei öffentliche Oberstufen, ohne Schule St.Katharina


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Die CVP-Fraktion will das Kathi im Oberstufenangebot erhalten und favorisiert daher das Modell C (Sek/Real Knaben und Mädchen 1:1) mit einer Grundlage von
20 Schüler/innen pro Klasse.