Dies unterstreicht, dass das Projekt national auf Interesse stösst."WILWEST – ein Vorhaben von nationaler Strahlkraft". Ein Satz, den die Befürworter des Projekts regelmässig bemühen. Jüngst gab es nun die ersten Hinweise darauf, dass dahinter nicht nur eine schöne Phrase steckt: Vor den Herbstferien besichtigtenrund 60 Mitglieder der SchweizerischenBausekretärenkonferenz (SBK) im Rahmen ihrer Jahresversammlung das Areal Wil West. Kurze Zeit später taten es ihr Vertretende des im Fricktal (AG) geplanten Entwicklungsschwerpunkts (ESP) Sisslerfeld gleich.

Auf dem richtigen Weg

"Dass WILWEST sowohl bei der SBK als auch bei anderen Wirtschaftsentwicklungen in der Schweiz auf Interesse stösst und ein Stück weit als Benchmark angesehen wird, ist für mich ein Zeichen, dass wir auf dem richtigen Weg sind", sagt Peter Guler, Gesamtprojektleiter WILWEST. Die SBK vereinigt vorallem Berufsleute aus den Bereichen Raumplanungund Baurecht sowie verwandter Ausrichtung ausBund, Kantonen, Städten und Gemeinden. Man habe bei diesem Publikum gemerkt, dass Leute anwesend waren, die sich sehr gut mit derMaterieauskennen. "Umso erfreulicher ist deshalb die interessierte und auch positive Grundstimmung, die ich bei diesen Personen während des Rundgangs festgestellt habe", meint Peter Guler. Ebenso spannend wie aufschlussreich war der Austausch mit den Projektinvolvierten des ESP Sisslerfeld. Die Idee im Aargau ist eine ähnliche wie bei WILWEST: Vier Gemeinden, die Regio Fricktalund der Kanton Aargau wollen gemeinsam eine Arealentwicklung vorantreiben. Die wesentlichen Unterschiede liegen in der Grösse und in der Aufstellung: Im Fricktal involviert der Projektperimeter 200 Hektaren, während es inWil West 33 sind. Dafür sind bei WILWEST mit St.Gallen und Thurgau zwei Kantone am Projekt beteiligt. Arealrundgänge auch für die Bevölkerung angedacht.

Die Verantwortlichen von WILWEST wollen erreichen, dass das Projekt auch bei der hiesigen Bevölkerung als einmalige Chance wahrgenommen wird. Daher ist es wichtig, dass im kommenden Jahr auch Arealrundgänge für die breite Bevölkerung angeboten werden und das Areal erlebbarer wird.