Über das Wochenende soll die Entscheidung fallen, wer neuer Trainer des FC Wil und somit Nachfolger von Ciriaco Sforza wird. Das wäre wichtig. Denn die Zeit drängt. Schon in einer Woche findet mit dem Cup-Spiel in Aarau der erste Ernstkampf der neuen Saison statt. Die Hauptprobe für die Partie im Rüebliland musste am Freitagnachmittag noch ohne neuen Trainerstaff stattfinden. Als Interims-Übungsleiter amtete Claudio Calvi, seines Zeichens Nachwuchs-Chef beim FC Wil. Er liess spielen wie unter Sforza, also in einem 4-2-3-1-System. Und das ganz bewusst. Seine Rolle sah er nicht darin, eigene Elemente einzuimpfen. Viel mehr wollte er den Spielern den Spass an der Sache vermitteln.

Das letzte Testspiel machte in der ersten Halbzeit aus Wiler Sicht allerdings nur bedingt Spass. Lustenau war die bessere Mannschaft und hätte gut und gerne führen können. Jedoch vergaben die Vorarlberger mehrere gute Möglichkeiten. Calvi verfolgte die erste Halbzeit ziemlich passiv, wies dann die Mannschaft in der Pause aber an, höher zu stehen und aktiver zu sein. Es wirkte. Nach dem Seitenwechsel waren die Wiler besser im Spiel und sie kamen auch zu Möglichkeiten. Ein Tor resultierte nicht. Somit ging die Vorbereitung mit dieser mageren Ausbeute gegen allerdings alles gleichwertige oder besserklassierte Gegner zu Ende: Vier Spiele, drei Niederlagen, zwei erzielte Tore, ein Unentschieden, kein Sieg.

Im Video: Interimstrainer Calvi zu seiner Woche bei den Profis

 

Köhn gewinnt als Nati-Goalie

Die Aussagekraft des Lustenau-Spiels war nicht nur wegen des fehlenden Trainergespanns tief. Es fehlten auch mehrere Akteure. Mergim Brahimi, Noah Jones und Argtim Ismaili wurden verletzt gemeldet. Zudem sind Philipp Köhn, Ilan Sauter und Ivan Sarcevic dieser Tage mit Nachwuchs-Nationalmannschaften unterwegs. Köhn kam am Freitagabend mit der Schweizer U21-Nati im Rahmen der EM-Qualifikation in Schaffhausen gegen die Slowakei zu einem 4:1-Heimsieg und spielte während 90 Minuten.

Zurück in die Äbtestadt: Neben der Trainerfrage ist auch zu klären, vor wie vielen Zuschauern der FC Wil in der neuen Saison spielen darf. Fix ist bereits, dass es im ersten Heimspiel gegen Thun am 26. September maximal 1000 sein werden. Denn bis Ende September zählt noch die 1000er-Obergrenze, wie schon aus den letzten Spielen der Saison 2019/2020 bekannt. Ab Oktober sind aber vom Bundesrat Grossveranstaltungen wieder erlaubt. Heisst für den Fussball: Zwei Drittel aller Sitzplätze dürfen in den Stadien belegt werden. Stehplätze sind verboten.

Weiterhin keine Grossveranstaltungen im Bergholz?

Diese Regelung hätte beim FC Wil die paradoxe Folge, dass nur noch rund 450 Zuschauer zugelassen wären, da im Bergholz nur rund 700 Sitzplätze zur Verfügung stehen. Nach ersten Abklärungen scheint es so, dass es für die Challenge League, wo viele Klubs nur wenige Sitzplätze in den Stadien haben, keine Sonderbewilligung geben dürfte. Darum gibt es beim FC Wil nun zwei Optionen: Variante 1: Es finden weiterhin keine Grossveranstaltungen statt im Bergholz. Somit wären auch künftig maximal 1000 Zuschauer erlaubt. Dafür spricht, dass ohne Gastfans wohl ausser gegen die Grasshoppers kaum je mehr als 1000 Zuschauer kommen werden. Ob dieses Vorgehen überhaupt toleriert wird, muss aber noch abgeklärt werden.

Variante 2: Ein Teil der Stehplätze wird zu Sitzplätzen gemacht. Bereits werden vom FC Wil Offerten dafür eingeholt. Wie genau das umgesetzt und was das kosten würde, ist aber noch offen. Eine Möglichkeit dürfte theoretisch sein, Sitzplätze auf die Stein-Rampen zu zeichnen. Das Problem dabei: Wenn es regnet oder schneit, würde niemand auf diesen Sitzplätzen platznehmen. Wie bei der Trainerwahl bleibt auch hier nicht viel Zeit für eine Entscheidung – aber doch immerhin fast sechs Wochen. Das erste Heimspiel mit neuem Rahmen findet am 16. Oktober gegen den SC Kriens statt.

FC Wil 1900 – SC Austria Lustenau (2. Division Österreich) 0:0

Bergholz (Rasenplatz): 113 Zuschauer. – Sr: Hänni.

FC Wil 1900: Klein (46. Abubakar); Talabidi (63. Mettler), Izmirlioglu (71. Ndau), Kronig, Padula (63. Blasucci); Muntwiler, Ndau (63. Mätzler); Krasniqi (63. Mayer), Fazliu, Schäppi (46. Paunescu); Ballet (46. Camara).

SC Austria Lustenau: Schierl; Maak, Feyrer (73. Bösch), Cissokho; Ranacher (46. Lageder), Tiefenbach (54. Kasai), Baiye, Gmeiner; Steinwender (71. Menezes Dos Santos), Grabher, Bertraccini (54. Anoff, 89. Marte).

Bemerkungen: Wil ohne Köhn, Sauter, Sarcevic (alle mit der Nationalmannschaft unterwegs), Brahimi, Ismaili und Jones (verletzt), dafür mit den Testspielern Noah Blasucci (zuletzt bei Rapperswil-Jona) und Sekou Camara (Guinea). Austria Lustenau ohne Freitag (abwesend). – Verwarnung: 9. Muntwiler (Foul).

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Der Liveticker:

Das war's von meiner Seite an diesem sonnigen Freitagnachmittag. Ich bedanke mich für Ihr Interesse und wünsche ein schönes Wochenende. Bis bald auf hallowil.ch.

Auch vom Cupspiel gegen Aarau nächste Woche und vom Meisterschaftsstart im Brügglifeld wird hallowil.ch einen Liveticker bringen. 

Schlussfazit: Im letzten Testspiel vor der neuen Saison kommen die Wiler nicht über ein 0:0 hinaus. Gegen Austria Lustenau hätte es aber auch durchaus eine Niederlage absetzen können. Vor allem in der ersten Halbzeit waren die Gäste das bessere Team. Nach dem Seitenwechsel konnte der FC Wil mehr Abschlüsse verzeichnen, aber der Ball wollte nicht ins Tor. Alles in allem ein eher glückliches Remis für die Äbtestädter. Mit dieser Leistung wird aber der Saisonstart im Cup und in der Meisterschaft gegen den FC Aarau alles andere als einfach. Die Vorstellung des neuen Trainers steht jetzt noch im Raum. Mal schauen, ob er die Mannschaft in dieser kurzen Zeit vor dem ersten Ernstkampf richtig einstellen kann.

Schlusspfiff: Der FC Wil und Austria Lustenau trennen sich 0:0. 

89. Minute: Noch ein Wechsel bei den Gästen: Anstelle von Anoff kommt neu Marte für die letzten Augenblicke. Ob der noch was reisst?

87. Minute: Die Puste ist bei beiden Teams ein wenig draussen. Auch die neuen Leute können nicht die nötige Energie aufbringen, hier noch den Unterschied zu machen. Lange ist nicht mehr zu spielen im letzten Test des FC Wil vor der ersten Härteprobe im Cup gegen Aarau.

83. Minute: Gibt es hier noch einen Sieger? Vor einer Woche im Test gegen den FC Zürich gab es den Siegtreffer aus Zürcher Sicht auch erst kurz vor Schluss. Wir werden sehen, ob sich das späte Tor hier wiederholt oder es Unentschieden bleibt.

77. Minute: Das Spiel hat sich ins Mittelfeld verlagert. Kaum noch Chancen auf beiden Seiten. Die wenigen Zuschauer hier auf dem Nebenplatz im Bergholz sehen jetzt ein hart geführtes, aber wenig unterhaltsames Spiel.

74. Minute: Bereits der nächste Wechsel: Bei den Gästen geht Feyrer vom Feld und überlässt seinen Platz Bösch.

73. Minute: Die ganz grossen Chancen lassen momentan auf sich warten. Die vielen Wechsel sind sicherlich ein Grund, weshalb das Spiel zäher wird. Zusätzlich brennt jetzt auch die Sonne unnerbittlich vom Himmel. 

71. Minute: Wechsel bei beiden Teams: Auf der Seite der Wiler muss nun Izmirlioglu doch seinen Platz räumen. Bei ihm geht es nicht weiter. Ndau kommt zu seinem zweiten Einsatz heute. Seine Pause war nur einige wenige Minuten lang. Bei den Gästen geht Steinwender vom Feld. Für ihn kommt Menezes Dos Santos.

69. Minute: Beinahe muss Ndau nochmals ins Spiel eingreifen. Izmirlioglu liegt mit Krämpfen am Boden, aber nach kurzer Erholungspause kann er weitermachen.

66. Minute: Guter Angriff nun von den Gästen: Sie kommen über rechts und schliessen schön in die nahe flache Ecke ab. Abubakar passt aber auf und kann den Ball halten. 

63. Minute: Einige Wechsel jetzt bei Wil: Anstelle von Talabidi spielt neu Mettler. Ndau wird im Mittelfeld von Mätzler ersetzt und Padula macht für Blasucci platz. Mayer kommt zudem neu über rechts anstelle von Krasniqi.

59. Minute: Jetzt hat auch Lustenau wieder besser in die Partie gefunden. Aber die Wiler sind es, die besser vors Tor kommen. Muntwiler, welcher nicht gerade als Edeltechniker bekannt ist, tunnelt seinen Gegenspieler, kommt dann aber nicht vor dem herausstürmenden Torhüter an den Ball.

54. Minute: Wechsel bei den Gästen: Anstelle von Tiefenbach spielt neu Kasai und Anoff ersetzt Bertraccini.

51. Minute: Der FC Wil ist besser aus der Kabine gekommen. Er versucht jetzt, mehr offensiv zu machen und schliesst auch mal aus der zweiten Reihe ab. Padula versucht sein Traumtor gegen GC von letzter Saison nachzumachen. Aber der Ball geht knapp am Tor vorbei.

46. Minute: Erste Chance für die Wiler. Nach einem Foul auf der linken Seite wird der Ball in die Mitte geschlagen. Izmirlioglu fliegt aber knapp an diesem vorbei. 

46. Minute: Auf der Wiler Seite hat es einige Wechsel gegeben. Im Tor steht neu Abubakar. Anstelle von Schäppi kommt neu Paunescu über die linke Seite und im Mittelsturm ersetzt Testspieler Camara aus Guinea Ballet.

46. Minute: Die zweite Hälfte ist angepfiffen. Weiter geht's hier auf dem Bergholz.

Pausenfazit: Die Wiler können froh sein, dass sie hier nicht mit einem oder zwei Treffern hinten liegen. Die Voralberger haben nach kurzen Startschwierigkeiten besser ins Spiel gefunden und hatten die gefährlicheren Chancen. Immer wieder musste Klein aus dem Tor kommen, um die Situation zu entschärfen oder die Lustenauer waren im Abschluss einfach nicht genau genug. In der zweiten Hälfte muss definitiv mehr kommen von den Äbtestädtern, wenn sie in dieser Vorbereitungsphase doch noch einen Sieg einfahren wollen. So wie die Wiler momentan spielen, wird es nächste Woche im Cup gegen den FC Aarau schwierig, eine Runde weiterzukommen.

Pausenpfiff auf dem Bergholz: Noch keine Tore zwischen dem FC Wil und Austria Lustenau.

45. Minute: Noch ein letzter Eckball für Austria Lustenau in der ersten Halbzeit. Der Ball kommt in den Strafraum, Baiye springt hoch, trifft den Ball aber nicht richtig. Das Leder fliegt über das Tor. 

44. Minute: Lang ist nicht mehr zu spielen in der ersten Halbzeit. Die Voralberger sind die bessere Mannschaft. Der FC Wil darf sich hier nicht beklagen, wenn er mit einem Unentschieden in die Pause kommt.

42. Minute: Wieder Freistoss für die Gäste auf der linken Seite. Der Ball wird kurz gespielt und danach als Flanke in die Mitte geschlagen. Klein kommt aus dem Tor, kann den Ball aber nicht direkt kontrollieren. Im Nachfassen hat er die Kugel dann aber. 

39. Minute: Der Ball liegt nach einem Freistoss im Tor der Wiler. Aber es ist eine Offside-Position vorausgegangen. Der Treffer zählt nicht.

34. Minute: Es wird hektisch vor dem Tor der Gäste. Die Wiler wollen aber den Ball gefühlt ins Tor tragen. Kein Abschluss, bis eine Flanke von Krasniqi in den Strafraum fliegt. Fazliu köpft aber daneben.

33. Minute: Eine Ecke für die Wiler. Kann ein Standard hier zum Erfolg führen?

28. Minute: Die Gäste sind verbissen in dieser Partie. Sie geben den Wiler keinen Meter Platz, um ihr Spiel aufbauen zu können. Die einzigen Aktionen, mit welchen die Gastgeber gefährlich werden, sind Einzelaktionen.

24. Minute: Und wieder kommen die Gäste gefährlich in den Wiler Strafraum. Aber im Abschluss sündigen die Österreicher nach wie vor. Es bleibt beim 0:0.

21. Minute: Die Heimmannschaft ist nach wie vor noch nicht gefährlich vors Tor gekommen. Wie in den letzten Spielen fehlt es offensiv an Kreativität und Tempo über die Flügel. Das war es, was die Wiler Ende der vergangenen Saison so gefährlich gemacht hatte.

19. Minute: Jetzt kommen die Voralberger wieder nach einem Fehler im Wiler Mittelfeld zu einer Chance. Aus der zweiten Reihe wird einfach mal abgedrückt. Der Schuss geht aber gut zwei Meter über die Querlatte.

15. Minute: Die erste gute Offensivaktion der Gäste: Auf dem linken Flügel kommen sie gut durch. Der flache Querpass in die Mitte kann aber von Talabidi zur Ecke geklärt werden. Diese bringt Lustenau aber nichts. Es bleibt ungefährlich vor dem Wiler Tor.

13. Minute: Das Spiel wird hart geführt. Aber offensiv sind beide Mannschaften noch nicht in Erscheinung getreten. Beide Torhüter mussten sich also noch nicht beweisen. 

9. Minute: Die Wiler konnten sich jetzt langsam in der Hälfte der Vorarlberger festsetzen. Bei einem Konter der Gäste muss Muntwiler aber härter eingreifen als gewollt. Gelbe Karte für den Captain der Äbtestädter.

6. Minute: Keine Mannschaft hat hier deutliche Vorteile in den ersten Minuten. Beide Teams pressen aber sehr früh, was ein schnelles Spiel erwarten lässt.

1. Minute: Das Spiel ist angepfiffen. Los geht’s.

Die Mannschaften sind auf dem Feld. Gleich geht es los. Viel Spass mit FC Wil gegen Austria Lustenau.

Das Spiel wird geleitet vom Super-League-Schiedsrichter Nikolaj Hänni aus Gams.

Im ersten Spiel ohne Ciriaco Sforza in der Coaching-Zone spielen die Wiler in einem gewohnten 4-2-3-1-System mit folgender Startaufstellung: Das Tor hütet Klein. Die Verteidigung bilden von rechts nach links Talabidi, Izmirlioglu, Kronig und Padula. Im defensiven Mittelfeld agieren Captain Muntwiler (rechts) und Ndau. Vor ihnen sollen von rechts her gesehen Krasniqi, Fazliu und Schäppi für Offensivpower sorgen. Zum ersten Mal im Trikot der Wiler spielt die YB-Leihgabe Samuel Ballet. Er soll heute als Stürmer für die Tore sorgen.

Die Gäste aus Lustenau laufen in einem 3.4-3-System wie folgt auf: Im Tor steht Schierl. Die 3er-Abwehr bilden von rechts her gesehen Maak, Feyrer und Cissokho. Im Mittelfeld spielen von rechts nach links Ranacher, Tiefenbach, Baiye und Gmeiner. Im Sturm laufen Grabher, Bertraccini auf.

Auf Grund von Einsätzen in diversen Nationalteams können die Wiler nicht aus dem Vollen schöpfen. Goalie Köhn ist mit der Schweizer U21 unterwegs, während Leihspieler Ilan Sauter mit der U19-Nati trainiert und Ivan Sarcevic mit der österreichischen U19 im Einsatz steht.  

An der Seitenlinie der Wiler steht heute nicht wie erwartet ein neues Gesicht. Das Fanionteam des FC Wil wird weiterhin vom Interims-Duo Claudio Calvi und Pascal Kaiser gecoacht. Wie die Hauptprobe der Äbtestädter unter diesem Trainerteam verläuft, bleibt abzuwarten. Am nächsten Wochenende beginnt dann die neue Saison mit dem Cupspiel auswärts gegen den FC Aarau. Bis dann sollte ein neuer Übungsleiter an der Seitenline stehen. Weil das erste Pflichtspiel im Brügglifeld auf Naturrasen stattfindet, spielt man heute in Wil auch auf einem Nebenplatz und nicht auf dem Stadion-Plastik.

Hallo und herzlich willkommen an diesem schönen Fussballnachmittag. Die Wiler testen zum letzten Mal vor dem ersten Ernstkampf in der Saison 20/21. Heutiger Gegner ist der österreichische Zweitligist Austria Lustenau, welcher seit einiger Zeit immer wieder Testspielpartner der Äbtestädter ist. Die Voralberger waren letzte Saison Cupfinalist in Österreich, wo sie jedoch RB Salzburg deutlich unterlagen. Lukas Tanno wird heute für Sie durch dieses Spiel tickern. 

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Die Vorschau:

In etwas mehr als einer Woche startet der FC Wil mit dem Cup-Auswärtsspiel gegen den FC Aarau in die neue Saison. Die wichtigste Personalie ist aber noch nicht geklärt: Wer wird Trainer und somit Nachfolger von Ciriaco Sforza? Die Antwort auf diese Frage ist weiter offen, obwohl man sich beim FC Wil zum Ziel gesetzt hatte, zu Beginn der laufenden Woche den neuen Mann zu präsentieren. Warum zieht sich die Sache in die Länge? «Die Gespräche müssen intensiv geführt werden. Es handelt sich um eine Schlüsselposition. Es sind auch vertragliche Dinge zu klären», sagt FC-Wil-Mediensprecher Dani Wyler am Donnerstagnachmittag zu hallowil.ch. Man sei «mit den letzten Kandidaten» in Gesprächen. Wie viele es sind, lässt sich Wyler nicht entlocken. Offen bleibt auch, wann der neue Mann präsentiert wird.

Es läuft aber darauf hinaus, dass der FC Wil seine Pflichtspiel-Hauptprobe ohne den neuen Trainer bestreiten wird. Diese findet am Freitagnachmittag ab 14 Uhr auf einem Rasenplatz im Bergholz statt. Gegner ist der SC Austria Lustenau, mit dem sich die Wiler fast in jeder Vorbereitungsphase messen. Es dürften weiterhin Nachwuchschef Claudio Calvi und Athletik-Trainer Pascal Kaiser für das Coaching verantwortlich zeichnen.

Bisher lauter Niederlagen

Es ist das vierte und letzte Vorbereitungsspiel der Wiler. Bis anhin gab es gegen Vaduz (1:3), Schaffhausen (1:2) und den FC Zürich (0:1) lauter Niederlagen. Nun geht es gegen den Vertreter der zweithöchsten Division Österreichs, der es in der abgelaufenen Saison bis in den Cupfinal geschafft hat und dort an Salzburg gescheitert ist. Bei den Wilern fehlen gleich drei Spieler, weil sie mit Nachwuchs-Nationalmannschaften unterwegs sind. Namentlich Goalie Philipp Köhn (Schweiz U21), Ilan Sauter (Schweiz U19) und Ivan Sarcevic (Österreich U19).

hallowil.ch berichtet heute Freitag ab 14 Uhr von der Meisterschafts-Hauptprobe FC Wil – Austria Lustenau an dieser Stelle mit einem Liveticker.