Diese Bänkli stehen noch keine zwei Wochen da. Zu finden sind sie im Gebiet Roset unweit der Hochwacht bei Sirnach. Das Spezielle: Einerseits sind sie fast ausschliesslich aus Holz gefertigt. Andererseits stehen sie ganz im Zeichen der Liebe. Steine mit aufgemalten Herzen dienen als Dekoration. Entstanden sind sie nicht von einem Verkehrs- oder Verschönerungsverein, sondern vom Rentnerpäärli Ernst und Vreni Marti vom Rehhof, der sich unterhalb des Sirnacher Turms befindet.

Ernst Marti hat in seinem Wald Bäume gefällt und diese dann weiterverarbeitet. Das Hobby von Vreni Marti sind Steine. Einen Auftrag eines Försters oder von sonst jemandem gab es nicht. Der Eigenantrieb war’s. Die Überlegung dahinter: Die Bänkli der Region sind jetzt während der Corona-Phase rege besucht – und es würde noch einige mehr vertragen. Gedacht, getan. Seit vergangener Woche stehen vier dieser Bänkli in unterschiedlicher Grösse im Wald und laden zum Verweilen ein. Im Roset sind es zwei Bänkli und unterhalb des Hofes am Waldrand nochmals zwei. Entstanden sind sie bei Ernst und Vreni Marti auf dem Hof. Und natürlich: Auch sie selber sind seither regelmässig Gast auf den selbstgemachten Bänkli – und geniessen ein mitgebrachtes Spezli.

Was es mit dem «Kussbänkli» bei m Gampen auf sich hat.

Als Kontrast: Das ist das wohl einsamste Bänkli  der Region.