Wörter können verletzen und trösten, beruhigen und aufregen, sie können uns kalt lassen und uns reizen, sie können lang, kurz, schön oder «wüescht» sein. Allen gemein ist: Wörter sind wichtig für unseren Alltag, für das gegenseitige Verständnis. Und sie spiegeln die Hoffnungen und Sorgen – den Zeitgeist – der Menschen, die sie (be-)nutzen.

Seit heute Morgen steht es fest, das neue Wort des Jahres der Deutschschweiz. Es ist «Impfdurchbruch». Wenig überraschend, dass die Wahl auch dieses Jahr von Corona geprägt ist. Schon im letzten Jahr war die Wahl in allen vier Sprachregionen von der Pandemie gezeichnet, so standen auf Platz 1: «mascrina» (Rätoromanisch «Maske»), «pandemia» (Italienisch «Pandemie»), «coronagraben» (Französisch «Corona-Graben»), «systemrelevant» (Deutsch). Während 2020 auch die zweiten und dritten Plätze von Wörtern besetzt wurden, die irgendwie mit Corona zu tun hatten, ist es dieses Jahr etwas anders:

  1. Impfdurchbruch
  2. Starkregen
  3. Entfreunden

Mit dem Wort des Jahres will die Zürcher Hochschule der angewandten Wissenschaften ZHAW herausfinden, «wie die Schweiz tickt». Das Wort des Jahres stehe denn auch für «wesentliche gesellschaftliche Entwicklungen, die sich in den Diskursen der Schweiz spiegeln», wie es auf der Website heisst.

Was sagt die Community?

Jedes Jahr um diese Zeit gibt die ZHAW das Wort des Jahres bekannt. Was sagen Sie dazu? Füllen Sie unsere Umfrage aus und senden Sie uns Ihre Vorschläge per Mail oder via Facebook und Instagram.