Der Männerchor Concordia verabschiedete sich von ihrem langjährigen Dirigenten mit einer gutbesuchten musikalischen Messe (2. Messe für Chöre von Charles Gounot) in der Stadtkirche St. Nicklaus am Sonntag, den 25. Juni. Dem erfolgreichen Dirigenten gelang es mit dem grossen Chor und der Orgel, die Liturgie mit einem klang- und gefühlvollen musikalischen Erlebnis zu ergänzen.Mit besinnlicher Tiefe
Stadtpfarrer Roman Giger freute sich sichtlich, dass Kurt Pius Koller seinen letzten Auftritt mit dem Männerchor der Stadtkirche widmete und erinnerte an die herrlichen traditionellen Weihnachtskonzerte der „Concordia“.

Musikkenner waren von der Klarheit und der klanglichen Differenzierung des Gesangs und des Orgelspiels beeindruckt. Der Einsatz mit dem wuchtig-fordernden Kyrie überzeugte zu Beginn und das sanft-gefühlvolle „O salutaris hostia“ beendete den musikalischen Teil der Messe mit besinnlicher Freude.

35 Jahre Dirigentschaft
Im Anschluss an die Messe feierten die „Concordianer“ den Abschied mit einem Bankett in der Tonhalle. Präsident Michel Lüber würdigte die Fähigkeiten des scheidenden Dirigenten, der die grosse Männerschar immer wieder von neuem zu begeistern und ihre Stimmen in jeder Probe weiterzuentwickeln vermochte.

Während den 35 Jahren seiner Dirigentschaft konnte der Männerchor Concordia eine unglaubliche Vielfalt und Zahl von musikalischen Auftritten gestalten und erleben. Toni Mathies liess die Episoden und Ereignisse gekonnt in künstlerisch verkleideten Versformen Revue passieren.

Nachfolge mit Robbert vanSteijn
Kurt Pius Koller übergab den Dirigentenstab der Concordia an seinen Nachfolger Robbert van Steijn und gönnt sich nun damit einige wohlverdiente freie Feierabende. Vielen „Concordianern“ wird er aber auch künftig wieder begegnen, sei dies als Freund oder bei seinen grossen Opern oder Openair Classic Wil Projekten.