Mit dem FC Yverdon Sport gastiert ein Gegner im Bergholz, der eher in der Reichweite der Wiler liegen dürfte, im Gegensatz um FC Schaffhausen, gegen den letzte Woche gespielt wurde. Zudem spielen die Wiler wieder im heimischen Bergholz, wo sie in der Rückrunde bis auf ein Unentschieden und eine Niederlage alle Vergleiche gewinnen konnten. Dennoch darf der Aufsteiger aus dem Waadtland nicht unterschätzt werden. Von den vergangenen fünf Spielen konnten zwar nur zwei gewonnen werden, diese aber jeweils in der Ferne. Zudem trotzten sie am vergangenen Wochenende dem Tabellenführer aus Winterthur ein Unentschieden ab, welches durchaus auch verdient war.

Bislang hat es in dieser Saison bei dieser Paarung keinen Auswärtssieg gegeben, weder in der Meisterschaft noch im Cup. Die ersten drei Begegnungen gingen sogar jeweils immer mit 3:0 für das Heimteam aus. Nur beim letzten Aufeinandertreffen Anfangs März gab es Auswärtstore zu bestaunen. In einem hochdramatischen Spiel trennten sich die beiden Mannschaften 2:2. Nachdem die Wiler das Spiel über weite Strecken unter Kontrolle hatten, ging Yverdon in der 93. Minute mittels Strafstosses in Führung, ehe Silvio eine Minute später mit der letzten Aktion des Spiels den Ausgleich für die Äbtestädter erzielte.

Es wird interessant zu sehen, an welchen Schrauben Cheftrainer Brunello Iacopetta unter der Woche dreht hat, damit die Wiler wieder in die Spur finden. Vor allem in der Defensive könnte der Wiler Übungsleiter Veränderungen vornehmen. Talabidi könnte für Sauter oder Zali in der Innenverteidigung auflaufen. Zudem wurden in den letzten Spielen die defensiven Aussenbahnen während des Spiels gewechselt. Immer wenn die 70. Minute sich näherte wechselte Iacopetta Brahimi und Dickenmann aus und ersetzte sie durch Heule und Frei. Es könnte sein, dass Heule oder Frei mal wieder zu einem Startelfeinsatz können könnten. Wer ganz bestimmt nicht auflaufen wird ist Ndau. Er sah am vergangenen Samstag in Schaffhausen die vierte gelbe Karte und muss ein Spiel pausieren. Er dürfte durch Zumberi ersetzt werden. Wie Iacopetta aufstellen wird und ob der FC Wil wieder mindestens zwei Tore in einem Heimspiel erzielen wird, so wie er es bislang in jedem Heimspiel in dieser Saison gemacht hat, erfahren wir am Samstag.