Rund 550 Kinder und Leiter vergnügten sich vier Tage lang auf dem Lagergelände neben der Sproochbrugg. Sie stellten sich den abenteuerlichen Aufgaben der Piraterie und fanden einen verschollenen Schatz.Das grosse Auffahrtslager die Jubla Region Toggenburg fand beim Bildstock in Zuckenriet statt. Der sehr gut organisierte Anlass kam sowohl bei den begeisterten Teilnehmenden wie auch bei den Besuchenden gut an. „Wenn es ein perfektes Lager gibt, so ist es dieses gewesen“, schwärmte ein junger Jubla-Leiter. Ein positives Fazit zog auch OK-Hauptleiter Lukas Loser: „Wir fanden ein ideales Lagergelände und konnten herrliches Sommerwetter und gutes Essen geniessen. Das Lager verlief reibungslos und unfallfrei. Die Stimmung war bei allen Teilnehmenden sehr gut“.

Gut besucht wurde auch die Festwirtschaft auf der erhöhten Besucherplattform, bestätigte Festwirt David Meienhofer. Einheimische und auswärtige Interessierte nutzten die Aussicht auf das grosse Lagergelände und das Verpflegungsangebot. Bei einer Visite anlässlich des Sponsorenempfangs sprach Gemeindepräsident Simon Thalmann den Organisatoren und den Schar-Leitern seinen Dank für ihren Einsatz zugunsten der Jugend aus.

Vielseitiges Lagerleben
Bis zum Mittag des Auffahrtstages reisten die fünfzehn teilnehmenden Jublascharen zu Fuss oder mit dem Velo an. Auf ihren zugeteilten Plätzen gestalteten sie ihr Camp mit viel Fantasie und Kreativität. So entstanden beispielsweise Aussichtstürme, eine originelle Sauna oder Feuerstellen für das abendliche Zusammensein.

Das Lagermotto „Die verschollenen Dublonen von Roatan“ versprach ein vielseitiges Piratenabenteuer. Mit sportlicher Betätigung, Ateliers, Spielen und Denkaufgaben bereiteten sich die kleinen Piraten auf ihre eigentliche Aufgabe vor. Bei Mutproben an der Kletterwand, Spielturnieren oder Wasserschlachten konnten die Kids ihre Stärken beweisen. Am dritten Tag mussten sie die Schatzkarte zusammengesetzt haben, welche für die Suche nach dem verborgenen Schatz half.

Schatz gefunden
Zum Essen und am Abend trafen sich jeweils alle Teilnehmenden im grossen Zelt. Der bärbeissige Piratenkönig Käpt‘n Morgähn sprach regelmässig zu ihnen und animierte sie für das kameradschaftliche Zusammenspiel. Seine Animation bewirkte bei den Zusammenkünften zunehmend stimmungsvolle Rhythmusübungen aller Scharen. Die Schatzwächterin Historia gab ihnen Tipps für die Lösung ihrer Aufgabe. Am dritten Abend war es dann soweit. Die letzten Kartenteile wurden zusammengefügt und die Schatzsuche konnte beginnen.

Tatsächlich wurden die mit einer Schatzkiste vergrabenen Dublonen im Hohrain gefunden, was dem Käpt’n Morgähn ermöglichte, sein lädiertes Boot wieder seetüchtig zu machen. Bereits am Vormittag begannen die Aufräum- und Abbrucharbeiten. So war am Sonntagabend praktisch das ganze Lagergelände wieder aufgeräumt.