Gegen das NLA-Team aus Jona rechneten sich die Faustballer aus Rickenbach-Wilen gute Chancen aus, um unter die vier besten Cup-Mannschaften des Landes vorzustossen. Das Ziel war, einen grossen Schritt Richtung Cupfinal zu machen. Mit der kompletten Mannschaft stellte sich RiWi dem etwa gleich stark eingeschätzten Gegner. Der Start gelang gut. Ein Satz mit vielen Aufs und Abs ging knapp mit 11:9 an die Hinterthurgauer. Zu unausgeglichen, drucklos und gespickt mit zu vielen Eigenfehlern war aber in der Folge das Spiel der Gastgeber. Der Gegner baute sich an den Schwächen von RiWi auf, wurde immer stärker, kehrte die Partie und gewann schliesslich ungefährdet mit 5:1-Sätzen. RiWi konnte nur im vierten Umgang nochmals dagegenhalten, verlor aber auch diesen nach einer 10:7-Führung mit 11:13.

Noch im Aufbau

RiWi-Trainer Simon Forrer zeigte sich enttäuscht: «Wir sind noch in der Aufbauphase nach der Sommerpause. Es gilt nun, auf den positiven Szenen, welche auch in diesem Spiel zu beobachten waren, aufzubauen. Wir wissen jetzt, wo noch etwas fehlt und werden die Zeit bis zum Meisterschaftsabschluss Ende August gut nutzen, um dann den Einzug in die Finalrunde zu bewerkstelligen.» (pd/red)