Die Bearbeitung der beim Kanton St. Gallen eingegangenen Einsprachen braucht viel Zeit. Dies wird aus heutiger Sicht zu einer Verzögerung des auf 2019/2020 geplanten Beginns der Bauarbeiten führen. Der Rechtsdienst des Tiefbauamts des Kantons St. Gallen teilt den betroffenen Grundeigentümern in einem Schreiben mit, dass es wegen mangelnder Ressourcen im Tiefbauamt leider nicht möglich sei, sämtliche Einsprachen gleichzeitig zu bearbeiten.

Einsprachen vor über einem Jahr deponiert
Entlang der Wiler- und St.Gallerstrasse, zwischen Isnyplatz und Landbergstrasse, gibt es über 100 Grundeigentümer, welche vom Projekt betroffen sind. Die Projektpläne lagen vom 7. Juni 2017 bis 6. Juli 2017 öffentlich auf. 34 betroffene Grundeigentümer haben während dieser Zeit aus unterschiedlichen Gründen beim Tiefbauamt des Kantons St. Gallen eine Einsprache deponiert. Ende 2017 wurden durch den Rechtsdienst des kantonalen Tiefbauamts Verhandlungen mit allen Einsprechern geführt. In der Folge wurde ein Teil der Einsprachen zurückgezogen.

Kanton fehlen Ressourcen zur Bearbeitung
Die Bearbeitung der übrigen Einsprachen dauert länger als vom Flawiler Gemeinderat gewünscht. Er hat deshalb bei den kantonalen Stellen interveniert und zur Antwort erhalten, dass bei einigen Einsprachen zusätzliche, zeitintensive Abklärungen zu treffen seien. Die Abklärungen müssten von verschiedenen Dienststellen im kantonalen Tiefbauamt in Zusammenarbeit mit dem Ingenieurbüro getroffen werden.

Zeitnahe Umsetzung gewünscht
Dem Gemeinderat gefällt die Antwort des kantonalen Tiefbauamts nicht, wie er in einer Mitteilung schreibt. Aus Sicht der Flawiler Behörde wäre es wünschenswert, dass das vom Kanton ausgearbeitete Projekt zeitnah umgesetzt wird. Der Gemeinderat wird deshalb weiterhin auf eine rasche Bearbeitung der Einsprachen drängen, damit sich die Verzögerung des Baustarts im Rahmen hält. (rkf)