«Nach zehn Jahren ist es Zeit, die Geschicke des Bachstross-Fäschts ab- oder weiterzugeben. Doch Stand jetzt, gibt es leider niemanden, der diesen traditionellen und beliebten Anlass weiterführen will», sagt Cony Loser, während sie am Samstagabend alle Hände voll zu tun hat und die Besucher unentwegt mit Tranksame und Grilladen versorgt. Im Tobler Gemeindeblatt wurde die hiesige Bevölkerung unlängst darauf aufmerksam gemacht, dass die Losers aufhören werden, ob sich noch jemand meldet steht derweil in den Sternen, schade wäre es, wenn die Jubiläumsausgabe, also die 30. Durchführung, im kommenden Jahr nicht mehr stattfinden könnte, dessen sind sich Organisatoren und Besucher wohl einig.

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Das 29. Bachstross-Fäscht wurde wiederum von vielen Gästen besucht. Ob es, im kommenden Jahr, eine dreissigste Jubiläumsausgabe gibt, steht indes in den Sternen.


Hüpfburg, Go-Kart fahren und Pouletflügeli

Einmal mehr lassen sich die Besucher am Samstag von A bis Z verwöhnen. Auch die kleinsten Besucher haben Spass. Etwa auf der Hüpfburg, bei einer rasanten Fahrt mit dem Go-Kart, oder natürlich beim späteren Genuss von den Pouletflügeli. Letztgenannte sind längst weitherum bekannt, man spricht in Tägerschen gar von den weltbesten Flügeli die es gibt. «Retos Poulet Flügeli» sind der wahre Renner, kaum erstaunlich, dass Reto Rohrbach und sein Team, wiederum rund 120 Kilogramm von diesen schmackhaft gewürzten Hühnchen – via Fritteuse – an den Mann bringt. Rückblickend lassen es sich Cony und Stefan Loser nicht nehmen, allen Besuchern zu danken. «Jahr für Jahr besuchten uns derart viele Gäste, nicht nur Einheimische sondern auch Auswärtige, so schlossen wir unendlich viele Freundschaften», sagt Cony Loser. Vielleicht entschliesst sich ja doch noch jemand, oder ein Verein, diese Tradition des beliebten Dorffestes weiterzuführen; wer weiss.

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Reto Rohrbachs (blaues Shirt) Pouletflügeliteam frittierte wieder rund 120 Kilogramm Poulet.