Zum Gottesdienst fanden sich auffallend viele Kinder ein, darunter auch Kleinkinder. Sie waren auch ausdrücklich zum Generationengottesdienst eingeladen, den das Chrabbelfiir-Team mitgestaltete. Mit dabei war auch eine Familie, deren Tochter Leonie im Gottesdienst getauft wurde.

Auftritt von zwei Chören

Musikalisch eröffnete Hanspeter Nadler den Gottesdienst mit einem Klaviersolo. In der Folge begleitete er die beiden Chöre, den Kirchenchor und den Gospelchor Uzwil. Beide Chöre traten einzeln auf, vereinigten sich aber auch zu gemeinsamen Vorträgen. Die Dirigentin des Gospelchores, Iris Gähwiler, leitete alle Gesänge, jene des Kirchenchores in Vertretung der ortsabwesenden Oxana Peter.

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Pfarrer Christoph Baumann und die Tauffamilie


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Zwei Chöre traten im Festgottesdienst auf: Der Kirchenchor und der Gospelchor Uzwil. Dirigiert wurden sie durch Iris Gähwiler, die Leiterin des Gospelchores Uzwil.

Ein Fest feiern – Segen empfangen
«Hätten Sie eine Einladung zur königlichen Hochzeit in England angenommen?», lautete die rhetorische Frage von Pfarrer Christoph Baumann. Vorher war von der aus der Bibel bekannten Absage an die Einladung zum Fest des Königs die Rede gewesen. Dort erging die Einladung in der Folge ja an Arme, an Verletzte, an Lahme und Randständige. Diese – wir alle – bedürfen der Ermunterung, des Trostes und des Segens.

Segen heisse mit Gott unterwegs sein und sei keine Serviceleistung der Kirche, erklärte Pfarrer Baumann. Segen bedeute, füreinander zu beten und selber von Gott Segen zu empfangen. Als bildhaften Vergleich zog er den Wasserdunst heran, der in die Höhe steige und später punktuell als Regen die Natur belebe.

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1500 Fähnchen schwebten über den Köpfen der Kirchenbesucher als Symbol für Segen.

Ein Himmel voller Fähnchen
Der Segen von oben wurde im Anschluss in der Kirche symbolisch greifbar gemacht. Über den Köpfen der Kirchenbesucher schwebten 1500 bunten Fähnchen. Die Kinder hatten ihrerseits während des Gottesdienstes weitere Fähnchen gebastelt und präsentierten diese voller Stolz den Kirchenbesuchern.

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Mittagsverpflegung auf dem Chilehügel. Der Schatten der grossen Bäume war willkommen.

Mittagessen im Freien
Das Wetter meinte es gut mit dem «Chilefäscht uf em Chilehügel». Das Kirchgemeindehaus wurde fast nur für Organisatorisches gebraucht. Das Gemeinschaftsfest konnte bei warmen, ja fast schon heissen Temperaturen im Freien gefeiert werden. Nach dem Gottesdienst offerierte die Kirchgemeinde den Apéro. Danach konnte an Tischen unter dem schattenspendenden, einmalig schönen Baumbestand das reichhaltige Angebot an Speisen und Getränken genossen werden.

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Emanuel Reiter, der einheimische Liedermacher, spielte und sang am Sonntagnachmittag unter den grossen Bäumen auf dem Chilehügel.

Spass und Spiel
Bis in den frühen Nachmittag blieben viele beisammen. Sie kamen in den Genuss von Darbietungen des Liedermachers Emanuel Reiter. Es standen auch viele Spielmöglichkeiten zur Verfügung, welche besonders von Kindern und Jugendlichen genützt wurden: Gumpischloss, Rodeo-Bullriding, Bubble-Soccer, heisser Draht, Kegeln, Harasse stapeln oder ein Wasserspiel.