Abseits von öffentlichen Strassen und Wegen ist das Radfahren und Biken gesetzlich verboten. «Trotzdem gibt es immer mehr illegale Biketrails quer durch die Wälder», berichtet die Kommunikationsabteilung der St. Galler Staatskanzlei in einer Medienmitteilung. Dies habe Jagdorgane und Forstdienste dazu veranlasst, verstärkt für das Thema zu sensibilisieren, aber auch Kontrollmassnahmen durchzusetzen. «Das im Sommer 2019 lancierte Pilotprojekt im Grossraum St.Gallen musste wegen der Corona-Pandemie unterbrochen werden», heisst es weiter. In der zweiten Jahreshälfte seien nun weitere Aktivitäten geplant. Blachen und Tafeln an wechselnden Standorten sollen Biker davon abhalten, illegale Trails zu benutzen. Auf der offiziellen Internetseite des Kantons St. Gallen wird über das Thema «Bike und Wald» genau informiert.

«Wer abseits von klassierten Strassen und Wegen mit dem Bike unterwegs ist, hat – gestützt auf die Bestimmungen des kantonalen Waldgesetzes – mit einer Busse zu rechnen», erklärt die Staatskanzlei weiter. Die Einhaltung dieser Regeln solle nun verstärkt kontrolliert werden. «Parallel dazu werden Anstrengungen unternommen, das Angebot von offiziellen Bikewegen zu prüfen und zu fördern», heisst es in der Mitteilung weiter. Gleichzeitig sollen aber wertvolle und sensible Lebensräume geschützt werden. (pd)