Die Jugendkommission der Gemeinde Zuzwil ist für die kommunale Kinder- und Jugendarbeit zuständig. Sie steuert diese und ist Anlaufstelle für Anliegen, Ideen und Projekte. Um die Bedürfnisse und Anliegen der Vereine und Körperschaften, welche ebenfalls einen grossen Beitrag zur Jugendarbeit leisten, abzuholen, wurde ein «Runder Tisch» durchgeführt.

Synergien nutzen

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer trafen sich zum Austausch und nutzten die Gelegenheit zur Diskussion und Vernetzung. Die Jugendkommission stellte das Kinder- und Jugendleitbild vor und informierte über die laufenden Aktivitäten sowie über das Projekt MidnightSports. Im Meinungsaustausch zu den aktuellen und zukünftigen Tätigkeiten wurde unter anderem angeregt, die Jugendlichen zu ihren Bedürfnissen direkt zu befragen und die regionale Zusammenarbeit weiter zu fördern.

Auch punktuelle Angebote und Anlässe für Jugendliche, in Ergänzung zum vielfältigen Angebot der Vereine und Institutionen, sollen geprüft werden. Die Jugendkommission ist bereits im intensiven Austausch mit Niederhelfenschwil zur Nutzung von Synergien und zur Koordination von Aktivitäten für Jugendliche, welche in der Sproochbrugg dieselbe Oberstufe besuchen.

Zusammenarbeit fördern

Bei der Auswertung des «Runden Tisches» und der Definition der Ziele für das kommende Jahr hat die Jugendkommission beschlossen, die Zusammenarbeit mit Niederhelfenschwil weiter zu vertiefen und zu konkretisieren. Zudem sollen einzelne zusätzliche Angebote für die Jugendlichen geprüft werden.

Anregungen und Fragen

Die Jugendkommission dankt den Teilnehmerinnen und Teilnehmern für ihr Engagement am Runden Tisch. Rückmeldungen, Anregungen, Fragen und Anliegen rund um das Thema Jugend werden per Mail an jugendkommission@zuzwil.ch gerne entgegengenommen.

MidnightSports

Die beliebten MidnightSports-Anlässe werden auch im kommenden Winterhalbjahr durchgeführt. Vom 10. November 2018 bis 30. März 2019 wird den Jugendlichen in der Turnhalle 1 jeweils an den Samstagabenden ein attraktives Programm geboten. Nähere Informationen dazu können dem Zuzwil-aktuell entnommen werden.

WEITERE THEMEN

Einbürgerung: Neues Recht

Seit Anfang dieses Jahres gilt für Einbürgerungen das revidierte Bundesgesetz über das Schweizer Bürgerrecht mit seinen Ausführungsbestimmungen. Die Anforderungen wurden insgesamt verschärft.

Mit dem geänderten Bundesgesetz über das Schweizer Bürgerrecht ergaben sich einige Änderungen in Bezug auf die Einbürgerung. Auf Bundesebene ist festgehalten, dass Bürgerrechtsbewerberinnen und Bürgerrechtsbewerber die jeweilige Landessprache sowohl mündlich als auch schriftlich beherrschen müssen – und dies mit entsprechenden Sprachtests nachweisen. Weiter wurden die sogenannten «Integrationsanforderungen» verschärft. Eingebürgert werden kann nur, wer erfolgreich in die kantonale und kommunale Gemeinschaft integriert ist und mit den Verhältnissen vertraut ist. Das Existenzminimum muss auf absehbare Zeit gesichert sein. Das bedeutet: kein Bezug von Sozialleistungen in den letzten drei Jahren, keine Schulden bei den Sozialen Diensten, keine offenen Betreibungen und keine Einträge im Strafregister. Aufgrund der neuen gesetzlichen Grundlagen hat die Gemeinderatskanzlei als zuständige Anlaufstelle für Einbürgerungen die internen Abläufe angepasst.

Erleichtert ist einfacher

Die Schweizer Stimmbevölkerung hat im Februar 2017 der erleichterten Einbürgerung von Ausländerinnen und Ausländern der dritten Generation zugestimmt. Im Februar 2018 ist diese Neuerung in Kraft getreten. Personen, deren Familien seit Generationen in der Schweiz leben und die hier gut integriert sind, können sich seither im erleichterten Verfahren einbürgern lassen. Dieses Verfahren dauert deutlich weniger lang und kostet auch weniger als die ordentliche Einbürgerung. Ein entsprechendes Gesuch ist jedoch bis zum 25. Geburtstag einzureichen. Die Zuständigkeit für die Einbürgerungen der dritten Generation liegt beim Bund.

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Umfrage zur Tagesstruktur

Aufgrund neuer Familienstrukturen, veränderter gesellschaftlicher Wertevorstellungen und kultureller Veränderungen stellt sich auch in Zuzwil die Frage, wie die Schule darauf reagieren soll. Früher war meist nur ein Elternteil berufstätig, die Kinderbetreuung daheim war gegeben. Heute ist dies die Ausnahme. Meist arbeiten beide Elternteile, was den Betreuungsbedarf vor und nach der Schule sowie über Mittag steigert. Damit sich die Schule ein Bild von den Interessen machen kann, wurde eine Umfrage dazu erstellt. Das Projektteam freut sich auf eine rege Beteiligung und hofft auf eine möglichst hohe Rücklaufquote. Im November 2018 wird die Umfrage ausgewertet. Die Verantwortlichen danken für die Teilnahme an der Umfrage.

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Arbeitsgruppe Lernschwimmbecken Sproochbrugg: Information und Diskussion Sanierung des Lernschwimmbeckens

Am Dienstag, 30. Oktober 2018, 19.30 Uhr, findet in der Aula Sproochbrugg ein Informations- und Diskussionsabend zur Sanierung des Lernschwimmbeckens statt. Die Arbeitsgruppe «Lernschwimmbecken» setzte sich detailliert mit dem Vorhaben auseinander. Nun werden die Fakten zum Thema sowie die Idee, wie es weitergehen könnte, präsentiert. Der Arbeitsgruppe ist es ein Anliegen, Fragen zu beantworten, Anregungen entgegen zu nehmen und die Haltung in einer Konsultativabstimmung zu erfahren. Um ein möglichst realistisches Stimmungsbild zu erhalten (positive und kritische Stimmen), sind alle Interessierten aus den Gemeinden Niederhelfenschwil und Zuzwil eingeladen.