Bei Kaiserwetter übergab Gemeinderätin Petra Mosimann den Begegnungsplatz beim Schulhaus Wiesengrund an die Bevölkerung.Vor zahlreich aufmarschiertem Publikum übergab Gemeinderätin Petra Mosimann den Begegnungsplatz seiner Bestimmung. In ihrer kurzen Ansprache betonte sie, dass der Platz ein Geschenk an die Bürgerschaft sei. Zu jeder Tageszeit lade er unterschiedliche Bevölkerungsgruppen zum Verweilen und Spielen ein. Wenn sich am Vormittag die Kleinsten auf der Rutschbahn tummeln und im Klettern üben, ruhen sich die Begleitpersonen auf den Bänken aus und beobachten das bunte Treiben.


Bocciabahn
Die nigelnagelneue Boccia-Anlage erregte Aufsehen bei Jung und Alt. Mario Gerardi und Toni Pierri, zwei erfahrene Boccia-Cracks vom BC Uzwil, führten in die Geheimnisse dieses Präzisionssports ein. Dabei geht es darum, seine Kugel möglichst nahe am Pallino (kleine Zielkugel) zu platzieren. Es werden verschiedene Varianten gespielt, wobei es vor allem um die Weite der Würfe oder den frühesten Aufsetzpunkt geht. Am Ende einer giocata zählen die Kugeln, die am nächsten beim Pallino liegen.


Zwei Tischtennis-Tische
Schon früher stand zwischen Feuerwehrdepot und Schulhaus ein massiver Tisch für die Tischtennis-Spieler. Neu befinden sich zwei davon nördlich des Parkplatzes und laden zum Spiel ein. Am Einweihungstag konnte jeder die Challenge gegen einen Gemeinderat aufnehmen. Christoph Ammann und Marc Brunner standen ebenso zur Verfügung wie Petra Mosimann, welche aber vorausschickte, dass sie ihre persönlichen Stärken auf einem anderen Gebiet sehe.


Parkplatz
Eine grosse Verkehrstafel belehrt die Bevölkerung, dass die Belegung des Parkplatzes klar geregelt ist. So braucht eine Bewilligung der Gemeinde, wer innerhalb der offiziellen Schulzeiten parken will. Während der Ferien oder an Wochenenden aber steht der Platz zur Benützung offen. Gemäss Petra Mosimann werden hier auch grössere Empfänge organisiert werden, wenn z.B. die Bürgermusik oder die Turnerinnen und Turner von regionalen und nationalen Wettkämpfen heimkehren.


Prämierung von 20 Steckstühlen
Den attraktivsten Blickfang gaben am Einweihungstag die 20 handbemalten Steckstühle ab. Auf die Ausschreibung der Kulturkommission hin meldeten sich die Künstlerinnen und Künstler wegen der beginnenden Sommerferien nur zögerlich. Eine Woche vor der Prämierung war erst gut die Hälfte der Brettli an die verschiedenen Ateliers abgegeben worden.


Schliesslich aber durfte Petra Mosimann 20 Exemplare in die Bewertung geben. Pro Person konnte ein Farbpunkt für einen Stuhl vergeben werden. Kindermeinungen hatten diesmal ebenso Gewicht wie die der Erwachsenen. Dass Gruppierungen bezüglich Beurteilung im Vorteil waren, zeigte sich im Resultat. Sie konnten anscheinend auf die stärkste Lobby zählen.


Die Stühle der Kita von Gina Rütsche und der Pfadi Löwenburg belegten ex aequo den ersten Rang. Als Dritte durfte sich Miriam Luzio feiern lassen. Den drei Erstplatzierten überreichte Petra Mosimann ein Präsent mit Gutschein. Auch die übrigen kreativen Malerinnen und Maler werden nicht leer ausgehen, damit mindestens die Kosten für Farbe und Pinsel gedeckt sind.


Es ist zu hoffen und zu wünschen, dass all diese kleinen Kunstwerke auf dem Begegnungsplatz lange erhalten bleiben und nicht in die Hände von Vandalen fallen.