Die Zusammenkunft des Gemeinderates nach der Hälfte der Amtszeit bot die Möglichkeit zur Standortbestimmung. Insbesondere wurden die aktuellen Schwerpunkte kontrolliert. Der Gemeinderat will gestärkt und gut gerüstet in die zweite Halbzeit starten.

Schwerpunktthemen brauchen Zeit

Der Gemeinderat hat anfangs der Legislatur im 2017 zehn Leitsätze definiert und dazu konkrete Projekte festgelegt. Die Umsetzung der verschiedenen grossen Projekte wie «Sanierung Dorfbach», «Neubau Dreifachturnhalle», «Weiterentwicklung des Mittagstisches», «Strassenbauprojekte» sowie «Umsetzung Glasfasernetz» laufen. Diese sind auf Kurs, benötigen aber sehr viel Zeit und Energie, Kompetenz mit Lösungsorientierung, Aufmerksamkeit sowie weiterhin ein grosses Engagement aller Beteiligten. Ebenso wurde Rechenschaft über den Stand der kleineren Vorhaben, die zusätzlich bearbeitet werden oder bereits abgeschlossen sind, abgelegt.

Bis zum Ende des Jahres 2020 sieht sich der Rat noch verschiedenen Aufgaben gegenüber, welche es zu erledigen gilt. Um die gesteckten Ziele erreichen zu können, brauche es weitere Anstrengungen. Der Gemeinderat habe es nicht immer selber in der Hand, diese zu erreichen. Er sei auf die Unterstützung von Partnern und insbesondere der Bevölkerung angewiesen, schreibt der Rat im Ausblick auf 2019/20. Jedenfalls könne der Rat auf gute Zusammenarbeit mit der Verwaltung, der Schule und dem Lindenbaum. (Wohn- und Pflegeheim).

Finanzen

Die Gestaltung der Finanzen wird prioritär behandelt. Es durfte festgestellt werden, dass aufgrund der gesun-den finanziellen Lage der Steuerfuss im Jahr 2018 gegenüber dem Start der Amtsperiode um drei Punkte gesenkt werden konnte, obwohl jährlich Investitionen in Millionenhöhe getätigt werden. Die Finanzplanung über fünf Jahre wird laufend überprüft und angepasst. Im Geschäftsbericht 2018 wird die Bürgerschaft wiederum detailliert über die voraussichtliche finanzielle Entwicklung informiert.

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Auf der Baustelle der Dreifachturnhalle läuft es nach Plan.


Weiterhin gefordert

Die Prüfung hat gezeigt, dass der Gemeinderat insgesamt gut auf Kurs ist. Er hat aber auch erkannt, dass die Sensibilisierung für Veränderungen viel Fingerspitzengefühl benötigt. Die aktive Dorfpolitik zu verschiedenen Projekten und Geschäften fordert die Behörde stark. Daher wird weiterhin viel Wert auf eine klare und zeitnahe Kommunikation gelegt, sobald handfeste Fakten vorliegen. Die offene Meinungsbildung in Sachgeschäften soll weitergeführt werden. Der eingeschlagene Weg für eine detaillierte Abklärung jedes einzelnen Projektes wird beibehalten. Im Sinne einer grösstmöglichen Transparenz können sich die politischen Parteien und die Bevölkerung so Klarheit über die Arbeit des Gemeinderates verschaffen.