Fast 20 Millionen Franken kostet das neue Schwarzenbacher Primarschulhaus, welches im Jahr 2020 in Betrieb genommen werden soll. Es enthält unter anderem eine Aula für bis zu 200 Personen, eine Mehrzweckhalle mit Bühne für rund 600 Personen und auch eine Tiefgarage. Seit einem ganzen Jahrzehnt wird geplant. Die Stimmbürger genehmigten den Baukredit im Juni an der Urne mit einem Ja-Stimmen-Anteil von 66 Prozent schliesslich deutlich.

Wer nun glaubte, die letzte Hürde sei damit übersprungen, der täuscht sich. Denn während der öffentlichen Planauflage, die vor wenigen Tagen geendet hat, sind zwei Einsprachen eingegangen. Eine ist ordentlich, eine vorsorglich. «Dabei geht es um Themen wie Lärmschutz, Umgebungsgestaltung, Entsorgung des Altbaus und um Zuständigkeitsfragen», sagt Gemeindepräsident Stefan Frei auf Anfrage. Er ergänzt: «Die einzelnen Punkte werden nun von der Abteilung Bau und Infrastruktur genau abgeklärt und dann gibt es Besprechungstermine mit den Einsprechern. Parallel dazu läuft das Bewilligungsverfahren bei sechs kantonalen Ämtern sowie drei externen Fachstellen weiter.» Der geplante Baubeginn im Winter 2018/2019 ist somit noch nicht in Stein gemeisselt. Denn der Fall kann – sollte auf kommunaler Ebene keine Einigung erfolgen - in der Folge weitergezogen werden, was im Extremfall eine jahrelange Verzögerung zur Folge hat.