Die Baugenossenschaft Wohnen im Alter Münchwilen lud am Mittwochabend zu einer ausserordentlichen Generalversammlung. Grund für diese Massnahme war, dass das Baugesuch für die vier Wohnhäuser im Rebenacker Ende Oktober genehmigt wurde. Somit und dank den zwei gesprochenen Krediten über knapp 16,5 Millionen Franken, kann es jetzt so richtig los gehen. Im kommenden Februar soll der Baubeginn mit dem Spatenstich erfolgen. Dann wird man zügig voranschreiten mit der Bewerkstelligung des Wohnparks Rebenacker, in welchem 56 Wohnungen für selbstbestimmtes und kostengünstiges Leben entstehen. Ein wichtiger Meilenstein dazu erfolgte vorgestern Abend in der Aula der Schulanlage Oberhofen. 89 Genossenschafter von insgesamt 170, nahmen an der ausserordentlichen Generalversammlung teil und genehmigten beide vorgelegten Kredite einstimmig. «Ihr seid die Besten», freute sich Genossenschaftspräsident Bruno Wick und richtete seinen Blick nach vorne. «Noch in diesem Monat erfolgen in einer ersten Phase die Arbeitsvergaben, sowie die Abschliessung der Werkverträge. Dann, nach dem Baubeginn im kommenden Februar sollten, wenn alles nach Plan läuft, die ersten Wohnungen im Frühherbst 2019 bezogen werden können.» Stolz wurde auf die Frage eines Anwesenden betont, dass rund 70 Prozent der Bauarbeiten mit Firmen aus der Gemeinde Münchwilen beauftragt wurden, was den Fragesteller zum zufriedenen Nicken verleitete.

Knapp 16,5 Millionen Franken
Über solch hohe Beträge könnten die Genossenschafter nicht einmal an der Gemeindeversammlung bestimmen, meinte Bruno Wick und konnte sich ein Schmunzeln nicht verkneifen. Umso grösser die Freude Aller, als der Souverän den Kredit über 14'220'000 Franken von der Raiffeisenbank Münchwilen – Tobel und den Kredit über 2'240'000 Franken vom Fonds de Roulement (Bundesdarlehen) genehmigte. Bruno Wick übernahm in diesem Frühjahr das Präsidentenamt von Hanni Keller und darf somit äusserst zufrieden auf seine erste Generalversammlung zurückblicken. Natürlich kann er auf starke Persönlichkeiten innerhalb des Vorstandes zurückgreifen, es sind dies, Ruth Stettler, Markus Thalmann, Koni Haltiner und Hanni Keller. Allesamt stehen mit viel Herzblut hinter dem Vorhaben „Wohnpark Rebenacker“.

Wohnpark Rebenacker
Der Standort für das zukünftige Wohnen ist der «alte Fussballplatz» im Rebenacker, angrenzend an das Regionale Alterszentrum Münchwilen. Dank der Nähe zum Alterszentrum können mehrere Synergien genutzt werden. In vier quadratisch erbauten Häusern entstehen 56 rollstuhlgängige Wohneinheiten aufgeteilt in 32 2 ½ und 24 3 ½ Zimmer-Wohnungen. Die Anlagekosten inklusive Umgebungsarbeiten belaufen sich auf rund 22 Millionen Franken. Seit Beginn an kümmert sich das einheimische Architekturbüro Bohnenblust um das Projekt. Die Baugenossenschaft Wohnen im Alter wurde indes im Jahr 2013 gegründet.