«Das ist eine bittere Pille für den amtierenden NLA-Schweizermeister», so düster beginnt die Meldung vom BC Uzwil anfangs der Woche. Während der ganzen Vorrunde hätten sich die Uzwiler nie geschlagen geben müssen – «und nun setzt es zum Rückrundenstart gleich zwei Niederlagen ab». Das hab sogar historischen Charakter: «Schon über sechs Jahre liegt es zurück, als Uzwil letztmals zwei NLA-Spiele in Folge verloren hat.» Trotzdem könne im aktuellen Fall nicht von einem Absturz oder gar von einem Debakel die Rede sein. Viel mehr seien es personelle Abwesenheiten gewesen, die das Team empfindlich schwächten.

Insbesondere bei den Männern hätten mehrere Stammkräfte gefehlt, Kim Bruun (DEN) etwa weile momentan an internationalen Wettkämpfen in Asien. Robin Tabeling (NED) sei vor ein paar Tage positiv auf Corona getestet worden. Und Julien Scheiwiller (SUI) sei gegen Argovia wegen einer schulischen Prüfung nicht verfügbar gewesen. «Diese Hypothek wog letztlich zu schwer und zeigt, dass es ohne den ausländischen Verstärkungsspielern bei den Männerspielen sehr schwer ist zu bestehen.»

Lichtblick bei den Frauen

Einen Lichtblick gab es bei den Frauen: Das Uzwiler Doppel mit Milena Schnider und Cheryl Seinen konnte beide Spiele gewinnen. Während die einzelnen Resultate gegen Argovia jeweils relativ klar ausgefallen seien, seien die Partien gegen Tafers eher ausgeglichen gewesen. «Am Schluss verpassten es aber die Uzwiler die Tabellenführung zu verteidigen.» Stattdessen seien sie durch die beiden Verfolger überrumpelt worden. Neu stehen also Tafers und Argovia gemeinsam mit 26 Punkten an der Tabellenspitze, gefolgt von Uzwil mit 25 Punkten. Die nächsten NLA-Spielrunden stehen am 11. Februar (Auswärtsspiel in St. Gallen) und am 13. Februar (Heimspiel gegen La Chaux-de-Fonds) an.